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<title>Ibn ar-Rāwandī</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ibn ar-Rāwandī</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Ibn ar-Rāwandī</b>, mit vollem Namen <b>Abū l-Hasan Ahmad ibn Yahyā ibn Ishāq ar-Rāwandī</b> (<a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">arabisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">أبو الحسن أحمد بن يحيى بن إسحاق الراوندي</bdi></bdo>, <a href="DIN_31635" title="DIN 31635">DMG</a> <i><span lang="ar-Latn" style="font-style:italic">Abū l-Ḥasan Aḥmad b. Yaḥyā b. Isḥāq ar-Rāwandī</span></i>) war ein <a href="Islam" title="Islam">islamischer</a> Theologe des 9. Jahrhunderts, der zunächst zur <a href="Mu%CA%BFtazila" title="Muʿtazila">Muʿtazila</a> gehörte, sich dann aber von deren Lehre abwandte und Werke verfasste, in denen er kritische Einwände nicht nur gegen die muʿtazilitische Theologie, sondern auch gegen den <a href="Islam" title="Islam">Islam</a> und die Offenbarungsreligionen insgesamt vortrug. Die späteren islamischen Theologen betrachteten ihn als Häretiker. Seine Werke sind nur aus Zitaten in Werken, die zu seiner Widerlegung abgefasst wurden, bekannt.
</p><p>In der westlichen Forschung wird Ibn ar-Rāwandī heute unterschiedlich bewertet. Während Sarah Stroumsa in ihm einen religionskritischen <a href="Freidenker" title="Freidenker">Freidenker</a> sieht, meint <a href="Josef_van_Ess" title="Josef van Ess">Josef van Ess</a>, dass Ibn ar-Rāwandī sich die in seinen Werken vorgetragenen Thesen nicht „allen Ernstes zu eigen gemacht“ habe,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sondern sich nur „einen Spaß daraus gemacht [habe], den selbstzufriedenen Theologen zu zeigen, auf welch unsicherem Boden sie sich bewegten.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Ibn ar-Rāwandīs Lebensdaten sind nicht geklärt, bekannt ist jedoch, dass er aus <a href="Chorasan" title="Chorasan">Chorasan</a> stammte und sich die meiste Zeit in <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a> aufhielt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach seinem Bruch mit der Muʿtazila-Schule wandte er sich zunächst der <a href="Schia" title="Schia">Schia</a> zu und verkehrte dann in dem Kreis des dem <a href="Manich%C3%A4ismus" title="Manichäismus">Manichäismus</a> nahestehenden Denkers <a href="Ab%C5%AB_%CA%BF%C4%AAs%C4%81_al-Warr%C4%81q" title="Abū ʿĪsā al-Warrāq">Abū ʿĪsā al-Warrāq</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Literat Abū ʿAlī at-Tanūchī (gest. 994) wird mit der Aussage zitiert, dass sich Ibn ar-Rāwandī in der Nähe der „Leute des <a href="Mulhid" title="Mulhid">Ilhād</a>“ (<i>ahl al-ilḥād</i>) aufzuhalten pflegte. Wenn er deswegen getadelt wurde, habe er geantwortet, dass er nur ihre Lehrrichtungen kennenlernen wolle.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kitāb_az-Zumurrud"><span id="Kit.C4.81b_az-Zumurrud"></span><span id="Das_.E2.80.9EBuch_des_Smaragds.E2.80.9C"></span><span id="Das_„Buch_des_Smaragds“"></span> <i>Kitāb az-Zumurrud</i></h3></div>
<p>Von Ibn ar-Rāwandīs Büchern hat vor allem das „<b>Buch des Smaragds</b>“ (<i>Kitāb az-Zumurrud</i>) größere Bekanntheit erlangt, in dem seine rationalistische und religionskritische Position besonders heftig zum Ausdruck kommt. Ibn ar-Rāwandī negierte in diesem Buch die Existenz prophetischer Offenbarung und rührte damit an einem Grundpfeiler des Islams. <a href="Paul_Kraus_(Wissenschaftshistoriker)" title="Paul Kraus (Wissenschaftshistoriker)">Paul Kraus</a> hat dieses Werk aus Zitaten in der älteren Literatur rekonstruiert. Die meisten Textstellen aus dieser Schrift entdeckte er in der Predigtsammlung von al-Muʾaiyad fī d-Dīn asch-Schīrāzī, dem obersten Führer der <a href="Ismailiten" title="Ismailiten">ismailitischen</a> <a href="Da%CA%BFwa" title="Daʿwa">Daʿwa</a> zur Zeit des <a href="Fatimiden" title="Fatimiden">fatimidischen</a> Kalifen <a href="Al-Mustansir_(Fatimide)" title="Al-Mustansir (Fatimide)">al-Mustansir</a>. Dessen Schriften traten zu Anfang des 20. Jahrhunderts in einer indischen Privatbibliothek zutage. Weitere Zitate fand Kraus bei den Gelehrten <a href="Ibn_al-Dschauz%C4%AB" title="Ibn al-Dschauzī">Ibn al-Dschauzī</a> und Abū l-Husain al-Chayyāt.
</p><p>Aus diesen Fragmenten versuchte Kraus die ursprüngliche Komposition der Schrift zu erschließen, wobei er zu folgendem Ergebnis kam: das Buch war in drei Hauptteile gegliedert, wovon der erste den Primat der Vernunft vor der Offenbarung herausstellen sollte. Im zweiten wurde Kritik am Islam vorgebracht. Ein dritter Teil, der die These vom ursprünglichen der die These vom prophetischen Ursprung der menschlichen Begabungen widerlegen sollte, schloss das Buch ab. Die Gedanken werden in der Form von Rede und Gegenrede zwischen Vertretern der <a href="Brahmanen" title="Brahmanen">Brahmanen</a> und der Muslime vorgebracht.
</p><p>Gegen die Offenbarungsreligionen ganz allgemein war wohl die im ersten Teil vorgebrachte Aussage über die Propheten gerichtet, wo es heißt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es steht fest, dass die Vernunft die größte Wohltat Gottes ist. Wenn daher der Gesandte gekommen ist, um das Urteil über Gut und Böse, die Verpflichtung und das Verbot, die schon an und für sich in der Vernunft gegeben sind, zu bestätigen, so sind wir dessen ledig, uns um seine Autorität zu kümmern und seiner Mission Folge zu leisten. Denn durch das, was in der Vernunft gegeben ist, können wir jenes entbehren.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Der Ausgangspunkt der Ausführungen Ibn ar-Rāwandīs ist also die menschliche Vernunft, an deren Maßstab die Offenbarung gemessen und anschließend für überflüssig erklärt wird.
</p><p>Im dritten Teil des Buches geht Ibn ar-Rāwandī gegen die verbreitete Auffassung an, dass die Menschen Musik, Astronomie und Sprachen von Gott über die Propheten durch übermenschliche Belehrung empfangen haben.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am blasphemischsten hat auf rechtgläubige Muslime wahrscheinlich der zweite Teil gewirkt, in dem Ibn ar-Rāwandī zu scharfen Angriffen gegen die islamischen Kultvorschriften und die Lehre von <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammeds</a> Wundern ausholt. Diese Wunder galten schon frühzeitig als ein wichtiger Beweis seiner Prophetie und standen gerade in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Mittelpunkt der theologischen Diskussion.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So fragt Ibn ar-Rāwandī zum Beispiel, wo denn die Engel am Tag der <a href="Schlacht_von_Uhud" title="Schlacht von Uhud">Schlacht von Uhud</a> geblieben seien, als Mohammed halbtot, bedeckt von Erschlagenen, dalag, und warum sie ihm in dieser Situation nicht zu Hilfe kamen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch den Koran kritisierte Ibn ar-Rāwandī und erklärte, die Sprache altarabischer Dichter stehe höher als die seinige. Er ging sogar so weit, zu behaupten, es seien Sprachfehler im Koran.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im gleichen Teil bemängelt Ibn ar-Rāwandī auch die islamische <a href="Hadith" title="Hadith">Überlieferungstradition</a> und den <a href="Idschm%C4%81%CA%BF" title="Idschmāʿ">Idschmāʿ</a> (Konsens der Gemeinde) und spricht ihnen jeglichen Wert für die Rechtsfindung ab. Er führt sie durch den Hinweis ad absurdum, dass die in einer religiösen Frage oder in einer Überlieferung übereinstimmenden Muslime nur eine verächtlich kleine Schar seien im Vergleich zu der Gesamtheit der anderen Religionsgemeinschaften.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ibn ar-Rāwandī soll sein Buch deswegen „Buch des Smaragds“ genannt haben, weil der Smaragd die Eigenschaft haben soll, dass die Ottern und alle übrigen Schlangen, wenn sie ihn sehen, blind werden. Seine Absicht, so wird von ihm überliefert, sei es gewesen, mit seinen Zweifeln, die er in seinem Buch niedergelegt habe, die Argumente seiner Gegner auf die gleiche Weise blind zu machen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch wenn die scharfe Kritik des Ibn ar-Rāwandī in einigen Punkten Parallelen zu der Haltung anderer Muʿtaziliten aufweist, so erregte er doch damit großes Aufsehen bei seinen Zeitgenossen und auch bei den folgenden Generationen. Dies lässt sich besonders deutlich an der Zahl der gegen ihn gerichteten Widerlegungsschriften ablesen. Kraus<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zählt insgesamt 14 Autoren, die gegen ihn schriftlich polemisiert haben, darunter solch namhafte Gelehrte wie <a href="Al-Kind%C4%AB" title="Al-Kindī">al-Kindī</a>, <a href="Ab%C5%AB_l-Hasan_al-Asch%CA%BFar%C4%AB" title="Abū l-Hasan al-Aschʿarī">Abū l-Hasan al-Aschʿarī</a>, <a href="Al-F%C4%81r%C4%81b%C4%AB" title="Al-Fārābī">al-Farabi</a> und <a href="Alhazen" title="Alhazen">Alhazen</a>.
</p><p>Das Bild, das Paul Kraus anhand der von ihm edierten Zumurrud-Fragmente von Ibn ar-Rāwandī gezeichnet hat, wurde später von <a href="Josef_van_Ess" title="Josef van Ess">Josef van Ess</a> in Frage gestellt. Er hatte andere Ibn-ar-Rāwandī-Zitate bei <a href="Ab%C5%AB_Mans%C5%ABr_al-M%C4%81tur%C4%ABd%C4%AB" title="Abū Mansūr al-Māturīdī">Abu Mansur al-Maturidi</a> und <a href="Q%C4%81d%C4%AB" title="Qādī">Qādī</a> <a href="%CA%BFAbd_al-Dschabb%C4%81r_ibn_Ahmad" title="ʿAbd al-Dschabbār ibn Ahmad">ʿAbd al-Dschabbār</a> gefunden, in denen Ibn-ar-Rāwandī als Verteidiger der Prophetie erscheint. Hieraus schloss er, dass auch im Zumurrud-Buch nicht die Aussagen der prophetiefeindlichen Brahmanen Ibn ar-Rāwandī zugerechnet werden müssen, sondern diejenigen der Muslime, die die Prophetie verteidigen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings hat er sich mit dieser Sichtweise auf Ibn ar-Rāwandī in der Wissenschaft bisher nicht durchgesetzt. Sarah Stroumsa, Daniel de Smet und Ilkka Lindstedt, die sich in den letzten Jahren mit Ibn ar-Rāwandī beschäftigt haben, halten weiter daran fest, dass er ein anti-religiöser Freidenker war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kitāb_at-Tāǧ"><span id="Kit.C4.81b_at-T.C4.81.C7.A7"></span><span id="Das_.E2.80.9EBuch_der_Krone.E2.80.9C"></span><span id="Das_„Buch_der_Krone“"></span> <i>Kitāb at-Tāǧ</i></h3></div>
<p>Ein weiteres Werk Ibn ar-Rāwandīs war das „<b>Buch der Krone</b>“ (<i>Kitāb at-Tāǧ</i>). Darin kritisierte er den <a href="Gottesbeweis" title="Gottesbeweis">Gottesbeweis</a> des Muʿtaziliten <a href="Ab%C5%AB_l-Hudhail" title="Abū l-Hudhail">Abū l-Hudhail</a>, der von der Vergänglichkeit der <a href="Akzidens_(Philosophie)" title="Akzidens (Philosophie)">Akzidentien</a> auf die Notwendigkeit der Existenz Gottes geschlossen hatte. Hiergegen wandte Ibn ar-Rāwandī ein, dass die Vergänglichkeit der Akzidenzien nicht unbedingt die Vergänglichkeit der Körper einschließe, vielmehr gäbe es gute Gründe, die für die <a href="Ewigkeit" title="Ewigkeit">Ewigkeit</a> der Körper sprächen, denn aus nichts könne auch nichts hervorgehen. Dies hat Ibn ar-Rāwandī später den Ruf eingetragen, die ketzerische Lehre von der "Ewigkeit der Welt" (<i>qidam al-ʿālam</i>) zu vertreten.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Werke">Weitere Werke</h3></div>
<p>Ibn ar-Rāwandī hat auch ein Werk mit dem Titel <i>Faḍīḥat al-Muʿtazila</i> („Die Bloßstellung der Muʿtazila“) verfasst. Gegen dieses Werk richtete sich der Muʿtazilit Abū l-Husain al-Chaiyāt mit seinem <i>Kitāb al-Intiṣār</i> („Buch des Triumphs“), das 1957 von Albert Nader ediert und ins Französische übersetzt wurde.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Arabische Quellen</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><a href="Ibn_al-Dschauz%C4%AB" title="Ibn al-Dschauzī">Ibn al-Ǧauzī</a>: <i>Al-Muntaẓam fī taʾrīḫ al-mulūk wa-l-umam</i>. Ed. Muḥammad und Muṣṭafā ʿAbd al-Qādir ʿAṭā. Dār al-kutub al-ʿilmīya, Beirut 1992. Bd. XIII, S. 108–117. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/muntazim_tarikh_mlouk_oumm/mtmo13/page/n107/mode/2up">Digitalisat</a></li></ul>
<dl><dt>Sekundärliteratur</dt></dl>
<ul><li>ʿAbd al-Amīr al-Aʿsam: <i>Tārīḫ Ibn ar-Rīwandī al-mulḥid. Nuṣūṣ wa-waṯāʾiq min al-maṣādir al-ʿarabīya ḫilāla alf ʿām</i>. Dār al-Āfāq al-Ǧadīda, Beirut 1975. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/20221013_20221013_1357/%D8%AA%D8%A7%D8%B1%D9%8A%D8%AE%20%D8%A7%D8%A8%D9%86%20%D8%A7%D9%84%D8%B1%D8%A7%D9%88%D9%86%D8%AF%D9%8A%20%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%84%D8%AD%D8%AF/mode/2up">Digitalisat</a></li>
<li><a href="Josef_van_Ess" title="Josef van Ess">Josef van Ess</a>: <i>Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra. Eine Geschichte des religiösen Denkens im frühen Islam.</i> Band IV. Berlin-New York 1997. S. 295–352.</li>
<li>Josef van Ess: <i>Ibn ar-Rewandi, or the Making of an Image</i>, in: <i>Al-Abhath</i> 27 (1978–79) 5-26.</li>
<li>Josef van Ess: <i>Al-Fārābī und Ibn al-Rēwandī</i>, in: <i>Hamdard Islamicus</i> 3/4 (1960) 3-15.</li>
<li><a href="Ibn_al-Dschauz%C4%AB" title="Ibn al-Dschauzī">Ibn al-Ǧauzī</a>: <i>Al-Muntaẓam fī taʾrīḫ al-mulūk wa-l-umam</i>. Ed. Muḥammad und Muṣṭafā ʿAbd al-Qādir ʿAṭā. Dār al-kutub al-ʿilmīya, Beirut 1992. Bd. XIII, S. 108–117. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/muntazim_tarikh_mlouk_oumm/mtmo13/page/n107/mode/2up">Digitalisat</a></li>
<li>Mehmet Karabela: “Ibn al-Rawandi” in Ibrahim Kalin (Hrsg.): <i>The Oxford Encyclopedia of Philosophy, Science, and Technology in Islam</i>. New York: Oxford University Press, 2014.</li>
<li>Paul Kraus: „Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte: Das <i>Kitab az-Zumurruḏ</i> des Ibn ar-Rāwandī“, in <i>Rivista degli Studi Orientali</i> 14 (1933/34) 94-129, 335-379. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://lib.clisel.com/faces/search/fulltext/fulltextFullView.jspx?_afPfm=-wue3kz44s">Digitalisat</a></li>
<li>Ilkka Lindstedt: <i>Anti-Religious Views in the Works of Ibn al-Rawandi and Abu l-'Ala' al-Ma'arri</i>, in: <i>Studia Orientalia</i> 2011 (111) 131-158.</li>
<li>Daniel De Smet: <i>Al-Mu’ayyad fi d-Dīn aš-Šīrāzī et la polémique ismaélienne contre les ‘Brahmanes’ d'Ibn ar-Rāwandī</i>, in: Urbain Vermeulen, Daniel De Smet (éds.): <i>Egypt and Syria in the Fatimid, Ayyubid and Mamluk Eras</i> (Orientalia Lovaniensia Analecta 73) Louvain 1995. S. 85–97.</li>
<li>Sarah Stroumsa: <i>Freethinkers in medieval Islam, Ibn al-Rawandi, Abu Bakr al-Razi, and their impact on Islamic Thought</i>. Brill, Leiden 1999.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Trivia">Trivia</h2></div>
<p>Ibn ar-Rāwandī und seine Lehren spielen eine Rolle in dem Roman von <a href="Agnes_Imhof" title="Agnes Imhof">Agnes Imhof</a>: <cite style="font-style:italic">Das Buch des Smaragdes</cite>. Piper, München 2006.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ibn+ar-R%C4%81wand%C4%AB&rft.au=Agnes+Imhof&rft.btitle=Das+Buch+des+Smaragdes&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Piper" style="display:none"> </span>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. van Ess <i>TuG</i> IV 336.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ess: <i>Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra.</i> 1997, Bd. IV, S. 343.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Ess: <i>Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra.</i> 1997, Bd. IV, S. 295–300.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Stroumsa: <i>Freethinkers in medieval Islam, Ibn al-Rawandi, Abu Bakr al-Razi, and their impact on Islamic Thought</i>. 1999, S. 40–46.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">ʿAbd ar-Rahīm al-ʿAbbāsī: <i>Maʿāhid at-tanṣīṣ ʿalā šawāhid at-Talḫīṣ</i>. Kairo 1316h. S. 56, Zeile 14–15. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/ma3ahid-attansis/01/page/n55/mode/1up">Digitalisat</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 111 unter Punkt 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus 116.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 124.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus 116, Punkt 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 119.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 115, Punkt 12.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 119, Punkt 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Kraus: <i>Beiträge zur Islamischen Ketzergeschichte.</i> 1933/34, S. 360ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. van Ess: <i>Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra.</i> 1997, Bd. IV, S. 315–335.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Ess: <i>Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra.</i> 1997, Bd. IV, S. 335f.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Albert Nader: <i>Kitāb al Intiṣār: Le livre du triomphe et de la réfutation d'Ibn al Rawandi l'hérétique</i>. Imprimerie Catholique, Beirut 1957.</span>
</li>
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